Betreuungsvollmacht: Aufgabenstellung

Die Betreuungsvollmacht zieht auch eine große Verantwortung mit sich, denn der Betreuer muss jegliche Entscheidungen immer mit dem Betreuten absprechen und darf nicht gegen seinen Wunsch handeln.

Mit einer Betreuungsvollmacht werden der betrauten Person immer Aufgaben überschrieben, die von einer Person nicht mehr ausgeführt werden können. Meist kann die betroffene Person aufgrund geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen nicht mehr für die alltäglichen Dinge aufkommen. Dabei ist aber zu beachten, dass die betraute Person nur die Aufgaben übernimmt, die durch die betroffene Person wirklich nicht mehr alleine geleistet werden können. Es ist auch zu beachten, dass die Bestellung eines Betreuers nur dann möglich ist, wenn der Betreute auch wirklich zustimmt.


Festlegen des Betreuers


Stimmt der Betreute nicht zu, dann können auch bestimmte Aufgaben nicht übernommen werden. Da in vielen Fällen das Gericht für den Betreuer sorgt, kann schon im Vorfeld eine Betreuungsvollmacht erteilt werden. So muss nicht mit einem auferlegten Betreuer ausgekommen werden, sondern es kann ein gewünschter Betreuer gewählt werden. Mit Hilfe der Betreuungsvollmacht kann schon im Vorfeld sichergestellt werden, dass im Notfall wirklich nur eine Person des Vertrauens für gewisse Aufgaben zuständig ist. Um eine Person und Ihre Aufgaben zu bestimmen müssen Sie ein Formular ausfüllen oder selber ein Dokument erstellen.


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Absicherung


Natürlich hofft jeder Mensch, dass diese Betreuungsvollmacht nie zum Einsatz kommen muss, denn immerhin möchte jeder von uns bis an sein Lebensende für sich selbst entscheiden. Wenn aber schon zu rechter Zeit für einen Betreuer des Vertrauens entschieden wurde, wird mit einem besseren Gefühl in die Zukunft geblickt, denn immerhin kann es immer zu einer Situation kommen, in der nicht mehr für sich selbst gesorgt werden kann. Wenn es dann doch zu einer Situation kommen sollte, in der dann ein gesetzlicher Betreuer notwendig wird, dann wurde schon rechtzeitig vorgesorgt.


Der Wille des betreuten zählt


Der Betreuer hat immer zum Wohle des Betreuten zu handeln. Zudem sind die Wünsche des jeweiligen Betreuten Folge zu leisten. Der Aufgabenkreis, der in der Betreuungsvollmacht vorgegeben ist, ist für den Betreuer immer bindend, außer der Betreute ändert seinen Willen. Wichtige Aufgaben müssen vom Betreuer im Vorfeld immer mit dem Betreuten besprochen werden, das ist auch gesetzlich verankert. Zudem muss der Betreuer dafür sorgen, dass sich der Gesundheitszustand des Betreuten nicht verschlechtert.