Betreuungsvollmacht: Vorsorge

Die Betreuungsvollmacht kann im Falle eines Unfalles oder einer schweren Erkrankung eine große Hilfe darstellen. Denn wenn Entscheidungen nicht mehr alleine getroffen werden können, können diese von einer vertrauten Person übernommen werden.

Die Betreuungsvollmacht wird für Notfälle ausgestellt, falls es zu einem Notfall kommen sollte, in dem nicht mehr für sich selbst gesorgt werden kann. Dieser Notfall kann nicht nur durch einen Unfall, sondern auch durch eine schwere Erkrankung hervorgerufen werden. Wenn Entscheidungen plötzlich nicht mehr selbst getroffen werden können, erweist sich eine Betreuungsvollmacht sehr hilfreich, denn so wurde schon im Vorfeld eine vertraute Person mit bestimmten Aufgaben betraut.


Wünsche und Aufgaben des Betreuers



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In der Betreuungsvollmacht sind die Wünsche der Person aufgeführt, die bei Eintritt eines Notfalles durchgeführt werden müssen. Das Dokument beinhaltet demnach alle Wünsche für die die betreffende Person vielleicht nicht mehr alleine aufkommen kann. Die Betreuungsvollmacht hat einen sehr großen Vorteil, denn diese kann sofort wirksam werden, sobald keine eigene Entscheidung mehr möglich ist. Sobald diese Situation eintritt, ist der bestimmte Betreuer auch der gesetzliche Vertreter für den Betreuten und es muss nicht erst ein Vormund vom Gericht bestimmt werden.

Die Betreuungsvollmacht kann im Grunde genommen immer frei formuliert werden. Dabei können die geforderten Wünsche vollkommen frei zusammengefasst werden. Es sollte aber bedacht werden, dass sich schon auf das Wesentliche konzentriert wird.



Wann tritt die Betreuungsvollmacht in Kraft?


Die Betreuungsvollmacht wird immer mit Eintritt eines Notfalles übergeben. Das Vormundschaftsgericht entscheidet in den meisten Fällen für diesen Bescheid. Liegen aber bedenkliche Zweifel vor, dann kann es sehr wohl auch Entscheidungen geben, die nicht im Sinne der Betreuungsvollmacht waren. Der Betreuer darf aber kein Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung sein. Mit der Betreuungsvollmacht stellt der Betreuer immer einen gesetzlichen Vertreter dar.